Wenn Sie schon mal ein festes Shampoo ausprobiert und gedacht haben: „Das ist doch nur Haarseife“, sind Sie nicht allein. Dieser Gedanke liegt nahe, denn die Form ist ähnlich. Und die Ergebnisse sind manchmal auch ähnlich … nur eben nicht so, wie man es sich wünscht.
Vielleicht fühlten sich deine Haare nach dem Waschen rau an. Vielleicht hatten sie ein quietschiges Gefühl, als wären sie zu sauber. Oder vielleicht spürtest du einfach nur einen seltsamen Film und dachtest: „Okay, zurück zur Flasche.“
Genau darum geht es in diesem Artikel. Ich erkläre, warum das altbewährte Prinzip der „Seife“ bei der Haarwäsche oft nicht funktioniert, wie sich moderne feste Produkte unterscheiden und wie man mit weniger Aufwand sofort gute Ergebnisse erzielt.

Kontext: Warum feste Produkte immer noch mit Seife verwechselt werden
Feste Shampoos werden in unseren Köpfen immer nur mit einem Begriff assoziiert: „Seife“. Das ist seit Jahrzehnten so. Früher bestand ein Großteil der festen „Shampoos“ sogar nur aus neu formulierter Seife.
Heute lassen sich feste Kosmetikprodukte in zwei völlig unterschiedliche Kategorien einteilen. Die eine Kategorie umfasst Seifenstücke. Die andere Kategorie besteht aus modernen, nicht-seifenbasierten Produkten, die oft als „Syndet“ bezeichnet werden (synthetische Tenside, was aber nicht gleichbedeutend mit „schlecht“ ist).
Warum das wichtig ist: Wer nach Aussehen und nicht nach Inhalt kauft, hat Pech gehabt. Und Haare mögen keine Lottogewinne.
Praktische Erkenntnis: Wer verlässliche Ergebnisse erzielen möchte, sollte wissen, wie man ein „Stück Seife“ von einem „Stück moderner Seife“ unterscheidet.

Traditionelle Feststoffprodukte: Wofür wurden sie optimiert?
Traditionelle Seife wurde für drei Dinge optimiert:
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um Schmutz von Haut und Händen zu waschen
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lassen sich leicht zu Hause oder in einer kleinen Werkstatt herstellen.
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lange haltbar, ohne Konservierungsstoffe zu benötigen
Deshalb ist Seife ein geniales Haushaltsprodukt. Sie ist hart, günstig und formstabil. Klassische, kaltgerührte Seife reift zudem oft etwa vier bis sechs Wochen, um auszuhärten und weicher zu werden.
Haare sind aber keine Hände. Und die Kopfhaut ist kein Geschirr. Andere Dinge sind wichtig für die Haare: Geschmeidigkeit, Weichheit, Glanz, Farberhaltung und wie sich das Produkt in hartem Wasser verhält.
Warum das wichtig ist: Seife reinigt zwar gut, aber sie wurde nicht für das "Haargefühl" entwickelt, das man nach dem Haarewaschen erwartet.
Praktische Erkenntnis: Wenn ein festes Produkt für die Haare bestimmt ist, sollte es auch für die Haare entwickelt worden sein und nicht nur zum „Auswaschen“.

"Seifenstückproblem" (Grundlagen)
Folgendes ist der Punkt: Seifenstücke für die Haarpflege versagen meist an drei Stellen: pH-Wert, Ablagerungen und hartem Wasser. Was für die eine Freundin perfekt ist, kann für die andere eine Katastrophe sein.
Säuregehalt (pH-Wert) und Komfort von Kopfhaut und Haar
Klassische Seife ist in der Regel alkalisch. Ihr pH-Wert liegt oft bei etwa 9–10 (grobe Faustregel, da er je nach Seife variiert). Eine gesunde Kopfhaut und Haaroberfläche fühlen sich hingegen in einem leicht sauren Bereich, etwa bei einem pH-Wert von 4,5–5,5 , am wohlsten.
Der Unterschied ist signifikant. Die pH-Skala ist zudem logarithmisch: 1 pH-Einheit entspricht dem Zehnfachen des Säureunterschieds. Ein Unterschied von 4 Einheiten entspricht also etwa dem 10.000-Fachen .
Was können Sie praktisch spüren?
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Die Kopfhaut wird schneller "erregt".
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Es entsteht ein Gefühl der Dehnung.
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Das Haar kann rauer wirken, insbesondere an den Spitzen.
Warum das wichtig ist: Wenn der pH-Wert für Ihr Haar zu alkalisch ist, versuchen Sie, die Situation mit Masken, Ölen und zusätzlichen Schritten zu "retten".
Praktische Erkenntnis: Wenn Sie nach der Anwendung eines guten Produkts ständig das Gefühl haben, „ein Feuer löschen“ zu müssen, liegt das Problem oft nicht an Ihren Haaren, sondern an der Logik der Formel.

Ablagerungen, Film und ein "reibungsartiges" Gefühl
Seifenmoleküle reagieren gerne mit Mineralien im Wasser, insbesondere mit Kalzium und Magnesium, und bilden unlösliche Partikel, die sich auf dem Haar absetzen können.
Man fühlt es wie:
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Es entsteht ein „Zieh“-Effekt, als ob die Haare den Kamm blockieren würden.
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matter Look, insbesondere am Ansatz oder in den Längen
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das Gefühl, dass die Haare "nicht vollständig ausgespült" sind
Manchmal reibt man noch fester. Und dann schließt sich der Kreis: mehr Reiben → mehr Rauheit → mehr Produkt → noch mehr Film.
Warum das wichtig ist: Der Film sieht oft „fettig“ aus, obwohl es sich in Wirklichkeit um Ablagerungen handeln kann.
Praktische Erkenntnis: Wenn sich Ihre Haare nach dem Waschen schwer anfühlen, lautet Ihr erster Verdacht nicht „Meine Haare sind schlecht“, sondern „Mein Wasser und meine Haarpflegeprodukte vertragen sich nicht“.

Hartes Wasser und Mattheit
Hartes Wasser ist ein häufiger, oft übersehener Grund dafür, dass harte Seifenstücke an manchen Orten funktionieren und an anderen nicht. Je mehr Mineralien im Wasser vorhanden sind, desto mehr Reaktionen finden statt und desto höher ist die Wahrscheinlichkeit für Ablagerungen.
Deshalb können die Erfahrungen zweier Personen selbst mit demselben Produkt völlig unterschiedlich sein. Die eine Person hat weiches Wasser. Die andere hat kalkhaltiges Wasser, sodass selbst der Wasserkocher schnell verstopft.
Warum das wichtig ist: Man kann dem Produkt oder sich selbst die Schuld geben, aber eigentlich ist der Standort schuld.
Praktischer Hinweis: Wenn Sie umgezogen sind, in eine andere Stadt gezogen sind oder gerade erst angefangen haben, Ihre Haare im Fitnessstudio zu waschen, können sich die Ergebnisse bereits nach 1-2 Haarwäschen verändern.

Warum variieren die Ergebnisse so stark je nach Person und Ort?
Hier liegt das Problem vieler Menschen. Denn ein Freund sagt: „Mir geht es gut“, und du sagst: „Nein.“
Mehrere Faktoren bestimmen das Ergebnis:
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Wasserhärte
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Haarporosität und -länge
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Sind die Haare gefärbt/aufgehellt?
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Wie viele Produkte verwendest du bereits in deinem Haar (Öle, Silikone, Haarspray)?
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Wie wendet man es genau an (reibt man das Stück ins Haar oder schäumt man es in den Händen auf)?
Warum das wichtig ist: Sie wollen ein System, kein Rätselraten.
Praktische Schlussfolgerung: Wer weniger Lotto spielen möchte, sollte sich für eine moderne Formel entscheiden und dem Prinzip „Weniger ist mehr“ folgen.

Haargefühl einfach erklärt: Was bedeutet „glänzend“ im Vergleich zu „weich“?
Harte Seifenstücke hinterlassen oft dieses legendäre „Quietschen“. Wenn man mit den Fingern durchs Haar fährt und es sich quietschsauber anfühlt.
Das Problem ist, dass „Quietschen“ oft mehr Reibung bedeutet. Und Reibung ist wie Schmirgelpapier für Haare, nur weicher und langsamer.
Warum „quietschen“ nicht immer „gut gereinigt“ bedeutet
Wenn die Haaroberfläche nicht glitschig ist, spürt man diese „Sauberkeit“. Aber gleichzeitig:
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mehr Haarbruch beim Kämmen
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Die Spitzen trocknen schneller
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Das Haar wird leichter kraus.
Andererseits entsteht ein weiches, „gleitendes“ Gefühl oft dadurch, dass sich das Produkt nicht nur abspülen lässt, sondern auch ein Gleichgewicht an pflegenden Inhaltsstoffen hinterlässt.
Warum das wichtig ist: Ihr Ziel ist nicht, Ihr Haar „bis zum Quietschen zu waschen“. Ihr Ziel ist es, sauberes Haar zu haben, das sich den ganzen Tag über wunderbar anfühlt.
Praktischer Tipp: Wenn Sie ein Produkt testen möchten, sollten Sie es nicht einfach unter der Dusche beurteilen. Bewerten Sie es am nächsten Morgen.

Drei Kurzgeschichten, die Sie wiedererkennen werden
1) „Ich wollte einfach weniger Plastik.“
Du kaufst dir ein festes Shampoo, weil du keine Lust mehr auf Flaschenshampoo hast. Erste Wäsche: Wow, viel Schaum! Zweite: Die Haare fühlen sich rau an. Dritte: Du bindest dir einen Pferdeschwanz und beschließt: „Feste Shampoos sind nichts für mich.“ Oft liegt es an der Seifenbasis und dem harten Wasser, nicht am Shampoo selbst.
2) „Sport + Umkleideraum“
Nach dem Sport wäschst du deine Haare unter der Dusche, wo das Wasser härter ist als zu Hause. Plötzlich verhält sich dein Haar, das sonst so gut aussieht, schlechter. Du denkst, es sei strapaziert. Doch in Wirklichkeit haben sich die Wasserqualität und die Spülzeit verändert.
3) „Blondes Haar und hohe Erwartungen“
Du hast blondiertes Haar und wünschst dir ein festes Haarstylingprodukt, das weich, glänzend und frizzfrei ist. Ein Stück Seife erfüllt diese Anforderungen oft nicht. Ein modernes, seifenfreies Haarstylingprodukt bietet da meist bessere Chancen.

Wer wird am ehesten enttäuscht sein?
Es gibt Gruppen, für die die „Seifenbar-Lotterie“ häufiger in Enttäuschung endet. Nicht etwa, weil ihre Haare „schlecht“ wären, sondern weil die Ansprüche höher sind.
Hartes Wasser zu Hause
Wenn Ihre Wasserhähne zu Hause schnell verkalken, besteht ein Risiko. Seifenstücke hinterlassen eher einen Kalkfilm.
Warum das wichtig ist: Man kann viel Geld für Tests ausgeben, wenn das eigentliche Problem in der Chemie liegt.
Praktischer Tipp: Wenn Sie hartes Wasser haben, sollten Sie sich eine Regel setzen: Probieren Sie zuerst ein Shampoo für hartes Wasser ohne Seife.
Gefärbtes oder gebleichtes Haar
Coloriertes Haar ist oft poröser und neigt eher zu Ablagerungen. Außerdem ist die raue Oberfläche deutlicher sichtbar.
Warum das wichtig ist: Die Farbe soll leuchtend und nicht matt aussehen.
Praktischer Tipp: Wenn Sie Ihr Haar gefärbt haben, sollten Sie ein „quietschsauberes“ Ergebnis nicht als Ziel anstreben.
Langes Haar
Je länger das Haar, desto größer die Oberfläche. Und je größer die Oberfläche, desto mehr Raum für Ablagerungen und Reibung.
Warum das wichtig ist: Kurzes Haar „verzeiht“ oft mehr Fehler.
Praktischer Tipp: Bei langem Haar eignet sich ein Seifenstück, das für Gleitfähigkeit sorgt und nicht nur „ausgewaschen“ wird, in der Regel besser.
Empfindlichere Kopfhaut
Ich möchte hier keine medizinischen Versprechungen machen, aber in der Praxis reagieren empfindlichere Kopfhauttypen eher auf ein zu alkalisches Milieu. Das fühlt sich unangenehm an.
Warum das wichtig ist: Wenn sich Ihre Kopfhaut unangenehm anfühlt, werden Sie das Produkt nicht verwenden, egal wie natürlich es ist.
Praktischer Tipp: Bei empfindlicher Haut sollten Sie eine mildere Variante wählen und immer einen Patch-Test durchführen, insbesondere wenn das Produkt parfümiert ist.

Was bereitet dies auf moderne Lösungen vor?
Dieser Artikel erklärt das „Warum“. Im nächsten Schritt geht es um die Veränderungen. Moderne feste Shampoos lösen die Probleme von Seifenstücken in der Regel durch andere Inhaltsstoffe und eine andere Pflegelogik.
Zusamenfassend:
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Artikel 2 (Syndets) erklärt, warum Seifenstücke ohne Seifenbasis tendenziell ein stabileres Verhalten aufweisen.
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Artikel 3 (Konditionierungstechnik) erklärt, wie eine Stange eine weiche Stelle hinterlassen kann, ohne diese zu "reizen".
Warum das wichtig ist: Wenn man die Mechanismen versteht, kauft man intelligenter ein.
Praktische Erkenntnis: Ihr Ziel ist nicht „fest oder flüssig“. Ihr Ziel ist „passt zu meinen Haaren und meinem Wasser“.

Kurzer Vergleich: Stückseife vs. modernes festes Shampoo
| Kriterium | Seifenstück | modernes festes Shampoo (keine Seife) |
|---|---|---|
| pH-Wert-Messung | oft alkalisch (etwa 9–10 ) | häufiger näher an der angenehmen Haut-/Haarzone |
| hartes Wasser | höheres Risiko von Sedimenten | in der Regel weniger Sediment |
| "Haargefühl" | häufigeres Quietschen, mehr Reibung | häufigeres Rutschen, Weichheit |
| Stabilität des Ergebnisses | hängt eher von der Lage und den Haaren ab. | häufiger vorhergesagt |
| Wer ist dafür besser geeignet? | für Körper, Hände, einige kurze Haare | für die meisten Haartypen, insbesondere langes/coloriertes Haar |
Warum das wichtig ist: Eine Tabelle erspart Ihnen viel Testaufwand.
Praktische Erkenntnis: Wenn Sie ein "Shampoo-Gefühl" anstreben, suchen Sie danach in den meisten Fällen in der Seifenbasis.

Mythen und unerwartete Fakten
1) Mythos: „Wenn es hart ist, ist es automatisch Seife“
Eines ist sicher: Feststoffform bedeutet nicht Seifenchemie.
Was Sie stattdessen tun sollten: Schauen Sie sich die INCI-Liste an. Wenn Sie dort „Natriumcocoat“ oder ähnliche Bezeichnungen für Seifensalze mit „…at“ finden, handelt es sich wahrscheinlich um ein Stück Seife.
2) Mythos: „Glänzendes Haar bedeutet perfekte Sauberkeit“
In Wahrheit bedeutet Quietschen oft mehr Reibung.
Was Sie stattdessen tun sollten: Beobachten Sie, wie sich Ihre Haare am nächsten Tag fallen und kämmen lassen.
3) Mythos: „Wenn sich meine Haare nach dem Waschen schwer anfühlen, bedeutet das, dass meine Haare zu fettig sind.“
Was es wirklich ist: Es könnte sich um einen Sedimentfilm handeln, insbesondere in hartem Wasser.
Was Sie stattdessen tun sollten: Versuchen Sie es mit einer längeren Spülung und einer seltenen Tiefenreinigung alle 2-4 Wochen (grobe Faustregel), wenn Sie viele Stylingprodukte verwenden.
4) Mythos: „Festes Shampoo sollte weniger schäumen“
Was es wirklich ist: Die Schaumbildung hängt von der Rezeptur ab. Moderne Seifenstücke können sehr stark schäumen.
Was Sie stattdessen tun sollten: Konzentrieren Sie sich auf das Gefühl und das Ergebnis, nicht auf die Schaummenge.
5) Mythos: „Ein solides Produkt ist immer billiger“
Was es wirklich ist: Der Preis hängt von der Nutzung und dem Gewicht ab. Ein gängiges Stück wiegt 50–80 g und reicht für etwa 30–60 Wäschen (grobe Faustregel).
Was Sie stattdessen tun sollten: Berechnen Sie den „Preis pro Wäsche“ anstatt des Preises pro Stück.
6) Unerwartete Tatsache: „Flüssigshampoo besteht oft hauptsächlich aus Wasser“
Was wirklich stimmt: Die meisten flüssigen Shampoos enthalten etwa 70–90 % Wasser (grobe Faustregel).
Was Sie stattdessen tun sollten: Wenn Ihnen „Konzentration“ wichtig ist, vermittelt ein solides Format oft dieses Gefühl bei geringerem Umfang.

Praktische Tipps und Lösungen
Nachfolgend finden Sie konkrete Schritte, um ein solides Format „ohne Drama“ funktionieren zu lassen. Ich habe es in Themenbereiche unterteilt, damit Sie leicht darauf zurückgreifen können.
Wahl: Wie man ohne Lotterie auswählt
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Achten Sie auf die Logik „nicht auf Seifenbasis“.
Wer weniger Ablagerungen wünscht, sollte öfter zu einer modernen Rezeptur greifen. -
Denken Sie an Ihr Wasser.
Bei hartem Wasser sollten Sie Seifenstücke zunächst vermeiden. -
Bei langem oder gefärbtem Haar empfiehlt sich eine schonendere Pflege.
Das Wichtigste für dich ist das Gleiten und Kämmen. -
Gerüche und Empfindlichkeit.
Bei empfindlicher Haut empfiehlt es sich, mit einem weniger parfümierten Produkt zu beginnen und einen Hautverträglichkeitstest durchzuführen.
Erste Anwendung: Wie man eine Überdosierung vermeidet
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Die erste goldene Regel: Weniger wischen.
Beginnen Sie mit 5–10 Strichen durch das nasse Haar (grobe Faustregel). Die meisten machen 20–30 und bestaunen dann den Film. -
Zuerst in den Händen aufschäumen, nicht im Haar.
Besonders wenn Sie lange Haare haben. So ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass der Haargummi an einer Stelle „festklebt“. -
Doppeltes Waschen nur bei Bedarf.
Bei vielen Stylingprodukten empfiehlt sich zwei Haarwäschen. Die erste reinigt die Oberfläche, die zweite sorgt für die richtige Sauberkeit.
Spülen: Hier gewinnen oder verlieren 80 % der Menschen.
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Länger spülen, als es nötig erscheint.
Bei besonders hartem Wasser weitere 30–60 Sekunden einwirken lassen (grobe Faustregel). Dadurch verschwindet oft das Schweregefühl. -
Gezielt spülen.
Heben Sie die Wurzeln mit den Fingern an und lassen Sie das Wasser über die gesamte Länge laufen. Nicht einfach nur abspülen. -
Wenn Sie möchten, können Sie gelegentlich eine Spülung mit Säure ausprobieren.
Beispiel: 1 Teil Apfelessig + 10 Teile Wasser (grobe Faustregel). Augenkontakt vermeiden. Bei Reizungen nicht anwenden.
Lager- und Badezimmerlogistik
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Das feste Produkt muss trocknen.
Wenn es ständig in einer Pfütze liegt, schmilzt es und wird weich. Ziel ist es, die Oberfläche innerhalb von 2–4 Stunden trocknen zu lassen (grobe Faustregel). -
Verwenden Sie eine Seifenschale mit Abfluss oder ein erhöhtes Tablett.
Hier geht es nicht um Ästhetik. Hier geht es um die Langlebigkeit des Produkts. -
Für die Reise: Vor dem Einpacken trocknen lassen.
Wenn man eine Bar in einen Karton packt, klebt sie fest und wird matschig.
Reisen und die „Flüssigkeitsregel“
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An den meisten Flughäfen werden feste Produkte als Feststoffe und nicht als Flüssigkeiten betrachtet.
Daher greift die 100-ml -Flüssigkeitsbegrenzung oft nicht. Die Bestimmungen können jedoch variieren. Bewahren Sie daher empfindliche Gegenstände an einem leicht zugänglichen Ort auf. -
Leicht, oft waschbar.
Ein Riegel wiegt oft 50-80 g und kann auf Reisen eine 250-ml- Flasche ersetzen (nicht wegen des "gleichen Inhalts", sondern aus praktischen Gründen).
Wenn die Kopfhaut oder das Haar "verstopft" sind
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Wenn es sich trocken anfühlt, reduzieren Sie die Menge und spülen Sie es gründlicher aus.
Es ist oft überraschend einfach. -
Wenn Ihr Haar gefärbt ist, vermeiden Sie aggressives Ausspülen, bis es quietscht.
Suchen Sie nach einem Produkt, das das Kämmen erleichtert. -
Bei häufiger Anwendung von Ölen und Masken sollte man nur selten eine „Klärungskur“ durchführen.
Etwa alle 2-4 Wochen (grobe Faustregel) kann eine intensivere Wäsche Ablagerungen entfernen.

Mini-Checkliste: Schnellstart (Was ist heute zu tun?)
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Befeuchten Sie Ihr Haar vollständig, insbesondere den Ansatz.
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Zuerst in den Händen aufschäumen, dann den Schaum auftragen.
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Beginnen Sie mit 5-10 Schlägen, nicht mehr.
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20-30 Sekunden lang massieren, nicht reiben.
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Länger spülen, bei hartem Wasser 30-60 Sekunden länger.
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Legen Sie die Seife zum Trocknen auf den Abfluss, nicht in eine Pfütze.
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Wenn das Produkt parfümiert ist, führen Sie einen kleinen Hautverträglichkeitstest durch.
Mini-Checkliste: Fehlerbehebung (falls es "nicht zu funktionieren scheint")
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Schweres Haar? → weniger Produkt verwenden + länger ausspülen.
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Raues Haar? → Das könnte an der Reibung liegen; versuchen Sie, es in den Händen einzuschäumen.
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Gefrostet und „sauer“? → Verdacht auf Ablagerungen, insbesondere bei hartem Wasser.
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Wird es schnell fettig? → Oft handelt es sich nicht um Fett, sondern um einen Film; länger spülen.
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Die Schokolade schmilzt und ist schleimig? → Die Lagerung ist zu feucht; es muss entwässert werden.
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Unbehagen auf der Kopfhaut? → Wählen Sie eine mildere, weniger parfümierte Option und führen Sie einen Patch-Test durch.
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Sind die Ergebnisse nur an einer Stelle schlecht? → Überprüfen Sie den Unterschied im Wasserverbrauch (Heimwasser vs. Sportwasser).

Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Ist ein festes Shampoo immer für empfindliche Kopfhaut geeignet?
Nicht immer. Viele finden aber eine mildere Alternative. Beginnen Sie mit einem weniger parfümierten Produkt und führen Sie einen Hautverträglichkeitstest durch.
Woran erkenne ich, ob mein Seifenstück auf Seifenbasis ist?
Achten Sie auf die Inhaltsstoffe. Finden Sie Seifensalze (z. B. Seifenbasen vom Typ „Natriumsalz“), handelt es sich wahrscheinlich um ein Stück Seife. Falls Sie unsicher sind, hier eine einfache Regel: Quietscht die Seife nach dem Waschen ständig und bildet sich in hartem Wasser ein Film, ist das ein häufiges Anzeichen.
Warum sieht mein Haar nach der Verwendung eines festen Shampoos manchmal „nicht ganz sauber“ aus?
Meistens liegt es an zu viel Produkt oder zu kurzem Spülen. Manchmal sind es auch Ablagerungen durch hartes Wasser.
Ist die Verwendung von Spülung notwendig?
Nicht immer. Aber bei langem oder blondiertem Haar hilft eine leichte Pflegekur oft. Anders gesagt: Sie ist nicht „notwendig“, sondern „erleichtert“.
Wie lange sollte festes Shampoo haltbar sein?
Vieles hängt von Gewicht und Menge ab. Ein Seifenstück von 50–80 g reicht oft für etwa 30–60 Wäschen (grobe Faustregel). Löst es sich schnell auf, liegt das Problem meist darin, dass es nicht ausreichend feucht gehalten wird.
Ist festes Shampoo für Flugreisen geeignet?
In der Regel ja. Es gilt oft als fester Bestandteil und fällt daher nicht unter die 100-ml- Flüssigkeitsgrenze. Die Bestimmungen können jedoch variieren, daher sollten Sie es im Handgepäck aufbewahren, wo es leicht zugänglich ist.
Was tun, wenn das Haar nach der Anwendung eines aggressiven Produkts strohig wird?
Reduzieren Sie zunächst die Wassermenge und spülen Sie länger nach. Bei hartem Wasser empfiehlt sich ein seifenfreies Reinigungsmittel. Eine gelegentliche saure Spülung kann ebenfalls helfen (sofern sie bei Ihnen wirkt).

Das Ende: Was ist es wert, in Erinnerung zu bleiben?
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Feste Konsistenz bedeutet nicht automatisch Seife. Die Zusammensetzung ist entscheidend.
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Seifenstücke versagen eher aufgrund von pH-Wert, Ablagerungen und hartem Wasser.
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Das Ziel ist nicht, dass die Haare quietschen. Das Ziel ist, dass sich die Haare morgen gut anfühlen.
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Viele Probleme lassen sich durch zwei Dinge lösen: weniger Produkt und längeres Spülen.
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Die Lagerung mit Wasserablauf verlängert die Lebensdauer des Produkts.
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Bei hartem Wasser oder gefärbtem Haar sollten Sie weniger Lotto spielen.
Welches feste Reinigungsprodukt haben Sie ausprobiert und was war am frustrierendsten: die Rauheit, der Film oder die „unklare Sauberkeit“? Oder hatten Sie vielleicht ein Stück Seife, das perfekt funktionierte, und Sie möchten verstehen, warum?













